Rückblick: Ecosystem Remise

Nutzungs- und Betreiberszenarien in der Remise

Die Veranstaltung – die gleichzeitig der Startschuss für die partizipative Planung des Innovation Labs darstellte – bot Interessierten Informationen zum Innovation Lab, ein Ort für neue Formen des Arbeitens und Lernens in der Remise in Amstetten.

Nach Begrüßung und Erläuterung durch Clarissa Schmidt (Stadt Amstetten) wie es seitens der Stadt Amstetten zum Forschungsprojekt amsl2030 kam und welche Rolle die Stadt Amstetten dabei einnimmt und welche Chancen für Amstetten gesehen werden erklärte Gudrun Peller (realitylab) anhand von Plänen und Plakaten vor Ort die Eckdaten des Innovation Labs und den partizipativen Entwicklungsungsprozess mit potentiellen künftigen NutzerInnen.

Günther Sterlike Quartier A (ÖBB) spannte den Bogen vom Innovation Lab als Experimentierraum zur gesamten Remise als multifunktionellem Raum bis hin zum Quartier A – dem Stadtentwicklungsgebiet auf dem ehemaligen ÖBB Gelände.

Ein Kurzvortrag von Martin Kaltenbrunner (M.O.O.CON) zur Tabakfabrik Linz und von Stefan Leitner-Sidl zum Co-Learning Ort Markhof in Wien sowie die anschließende Podiumsdiskussion mit diesen beiden Inputgebern sowie Sandra Stromberger von Industry meets Makers und Philipp Naderer ­­von DieHauswirtschaft in Wien zeichneten mögliche Nutzungs- und Betreiberszenarien der Remise anhand von Fallbeispielen. Ebenso formulierten die ExpertInnen ihre Empfehlungen für da Innovation Lab.

Zum Abschluss teilten Wirtschaftstreibende aus der Region ihre Gedanken zu einer möglichen inhaltlichen Ausrichtung des Innovation Labs. Neben ersten inhaltlichen Ideen wie zum Beispiel einem Medien Labor, einem „Mostviertler Laden“ mit regionalen Produkten oder einem Raum für die Kreativwirtschaft, Sport und einer Pendlerwerkstätte, waren sich alle einig, dass Kinder und Jugendliche sowie Schulen frühzeitig in den Prozess miteinbezogen werden sollten und auf alle Fälle Raum, Aufgaben und Verantwortung im zukünftigen Innovation Lab für sie bereit stehen sollte.